Bei einer Last-Minute-Reise liegt der Abreisetag innerhalb der nächsten 14 Tage. Vor allem praktisch, wenn man mal eine spontane Reise machen möchte. Die Bezeichnung „Last-Minute” wird hauptsächlich im Deutschen Reisemarkt verwendet. Der Begriff wird im englischen Sprachraum nicht verstanden. Durch den Erfolg der Last-Minute-Reisen wurde der Begriff auf andere Bereiche ausgeweitet, beispielsweise auf Pauschalreisen und Ferienwohnungen.

Eine Pauschalreise hat die Ausgaben der Unterkunft und der Verpflegung im Preis inbegriffen. Die Pauschalreise hat meistens einen Preisvorteil da keine individuelle Buchung mehr nötig ist. Außerdem hat die Pauschalreise einen gesellschaftlichen sozialen Aspekt, denn man reist nicht alleine und kann somit Kontakt zu Mitreisenden aufnehmen.
Ursprünglich wurden die Last-Minuten-Reisen direkt am Flughafen angeboten. Mittlerweile werden die Last-Minute-Flüge nicht nur an Flughäfen angeboten, sondern auch in Reisebüros und auch im Internet. Vor allem das Internet hat den Last-Minute-Reisemarkt deutlich angekurbelt.

Der Trend geht weg von den frühzeitigen Buchungen hin zu den Last-Minute-Buchungen. Das stellt die Reiseanbieter vor ein Problem, da eine langfristige Kapazitätsplanung nicht mehr möglich ist. Manche Reiseanbieter wollen diesen Trend durch Frühbucher-Rabatte wieder umkehren. Andere Reiseveranstalter verwenden den Begriff „Last-Minute” für Reisen, deren Abflugtag innerhalb der nächsten 6 bis 12 Wochen ist. Das verstärkt den Konkurrenzkampf zwischen den Veranstaltern.

Und wenn man meint Last-Minute wäre immer am günstigsten, dann sollte man genauer hinschauen, denn nicht immer sind Last-Minute-Reisen günstiger als das Katalogangebot. Denn manchmal werden teurere Zusatzreisen aufgelegt und als Last-Minute verkauft.

Die großen Reiseveranstalter ziehen sich immer mehr aus dem Last-Minute Geschäft zurück. Es treten stattdessen kleine Anbieter an deren Stelle, die sich nur auf die Last-Minute-Reisen spezialisieren.