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Westernstiefel

Westernstiefel wurden früher oft von den Leuten (sowohl Mann als auch Frau) im Westen und Cowboys getragen, weshalb man die Stiefel auch Cowboystiefel im Volksmund nennt. Ihr auffälliges Merkmal ist die hochgebogene Spitze sowie ein abgeschrägter Absatz am Stiefel. Sie haben eine rahmengenähte Machart und eine Ledersohle. Die heutigen Cowboystiefel haben allerdings eine Gummisohle.

Die Westernstiefel soll es schon im 15. Jahrhundert gegeben haben. Aber so wie wir sie heute kennen, gibt es die Stiefel erst seit dem frühen 19. Jahrhundert. Die zwei bekanntesten Stiefelhersteller zu der Zeit waren Charles Hayer aus Kansas und H.J „Big Daddy Joe” Justin aus Texas. Die Westernstiefel wurden erfunden um die Arbeit der Cowboys zu vereinfachen, wie zum Beispiel das Reiten und zudem halten die Westernstiefel warm.

Die Westernstiefel sind aus Rind-Oberleder gemacht und schützen vor Pferdetritten. Es gibt aber auch noch Stiefel die aus exotischerem Material hergestellt wurden bzw. zum Teil noch hergestellt werden, zum Beispiel aus Elefanten, Echsen, Krokodile, Büffel und noch andere. Die hochgebogenen Spitzen verhindern das Steckbleiben im Steigbügel, falls der Cowboy vom Pferd fallen sollte, denn das Steckbleiben beim Sturz könnte tödlich enden. Der abgeschrägte Absatz beträgt meist 4-5 cm und verhindert, dass der Cowboy im Steigbügel durchrutscht. Die Westernstiefel werden meistens in den USA, Mexico und Spanien gefertigt

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