Teammotivation, Teambildung, Berufscoaching
Personalentwicklung, Training, Seminare, Workshops
Handlungsorientiertes Lernen - Die neuere Hirnforschung bestätigt, dass Menschen am besten lernen, wenn sie selbst tätig sind und möglichst viel ausprobieren und tun können.
„Erzähl mir etwas, und ich vergesse es. Zeig mir etwas, und ich erinnere mich. Lass es mich tun, und ich verstehe.” Der chinesische Philosoph Konfuzius bringt es auf den Punkt. Im Vergleich zu damals ist diese Aussage heute allerdings mit Erkenntnissen aus der Hirn-, Intelligenz- und Lernforschung untermauert. Die damalige Vermutung, dass Kopf, Herz und Hand eine Lerneinheit bilden könnten, ist heute eine wissenschaftlich fundierte Gewissheit.
Gleichzeitiges Denken, Fühlen und Handeln erregt weitaus mehr Nervenfasern, als wenn einer dieser Vorgänge alleine abläuft. Für Peter Bürkle, Geschäftsführer von Personal Expedition - Peter Bürkle, bildet dieser Ansatz den Kern seiner Arbeit. „Ermöglichen wir Menschen im Rahmen von Seminaren oder Workshops auf allen Kanälen Reize zu erfahren, steigern wir die Wahrscheinlichkeit, dass aus gewonnenen Erkenntnissen bleibende Erfahrungen werden”. Selbst Manfred Spitzer, einer der bekanntesten und renommiertesten Hirnforscher Deutschlands, plädiert mit seiner viel zitierten Aussage: „Aus Erlebnissen der Seele werden Spuren im Gehirn” für den handlungsorientierten Ansatz.
Beinhaltet ein Seminar oder Workshop Herausforderungen und Erfolgserlebnisse, wird eigenes Tun in den Vordergrund gerückt, Themen gemeinsam erarbeitet und werden prägende Erlebnisse ermöglicht, - dann wird Lernen effizient. Die Nachhaltigkeit des Lernen hängt zum einen von der Verknüpfung mit Bekanntem, zum anderen von der Intensität des Reizes ab. Die Kombination von Fühlen, Denken und Handeln verstärkt die Reize, was dazu führt, dass weitaus mehr Nervenfasern elektrisch und chemisch erregt werden. Da der Informationsfluss im Wesentlichen durch Gefühle bestimmt wird, muss der emotionalen Ebene des Lernenden besondere Aufmerksamkeit zukommen. Je mehr Emotionalität, desto stärker und nachhaltiger ist die Wirkung im Neuronennetz.
Gerade Themen wie Kooperation, Teammotivation und Kommunikation müssen erlebbar gemacht werden. Hier ist es mit „Sitzseminaren” nicht getan! Eigenes Tun und Erleben müssen im Vordergrund stehen. Bezogen auf die Trainingspraxis kann dies beispielsweise bedeuten, dass in sicherer, vertraulicher und kontrollierter Umgebung reale, vielleicht auch problembehaftete Situationen aus dem Arbeitsalltag modellartig nachgebildet werden. Es wird ein Seminarsetting geschaffen, in dem für alle Teilnehmer die Möglichkeit besteht, eindrückliche und entwicklungsfördernde Erlebnisse zu haben.
Etwas über Zusammenarbeit, Teammotivation oder erfolgreiche Kommunikation zu hören oder zu lesen ist eine Sache - eine völlig andere ist es, sich mit diesen Themen aktiv auseinander zu setzten und diese wirklich zu erleben. Die Betonung liegt auf der aktiven Auseinandersetzung mit sich, den Anderen und dem Thema. So ist es möglich, intensive zwischenmenschliche Kontakte und Emotionen entstehen zu lassen, die mit dem aktuellen Thema verknüpft und verankert werden können. Durch die gemeinsame, handlungsorientierte Auseinandersetzung mit sich selbst und den anderen Seminarteilnehmern entsteht eine angenehme und fruchtbare Atmosphäre erwachsenengerechter Zusammenarbeit.
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