Liposuktion, Oberarmstraffung, Plastische Chirurgie nahe Darmstadt
Ein heißer Sommer … nur mit langen Hosen
Wenn die „Mehlstampfer - Waden” zum Frust werden …
Jetzt ist er fast schon wieder da, der lang ersehnte Sommer. Die Mäntel verschwinden in den Schränken und leichte Kleidung ist angesagt, mal elegant, mal sexy, mal leger. Frau zeigt Bein. Man(n) schaut gerne hin …
Wenn das nur so einfach wäre. Viele Frauen sind - ob schlank, ob kräftig - mit Unterschenkeln behaftet, die sie nicht gerne zeigen. Kräftig, unförmig, eben „wie geschwollen”. Und wenn es einer böse meint, dann frotzelt er auch noch mit dem Begriff „Mehlstampfer - Waden”. Das bedeutet für eine Frau Frust im Quadrat! Unbehagen! Im Winter passen die Stiefel nie, im Sommer kann man kein Kleid anziehen. Schon um den Knöchel herum ist der Fuß nicht so recht ansehbar. Und die Krampfadern kann man auch nicht für alles verantwortlich machen.
Was steckt hier eigentlich dahinter? Warum sind bei manchen Menschen die Waden so „fleischig”? So geschwollen und dick?! Sind es etwa die Muskeln? Und warum betrifft dieses Phänomen fast nur die Frauen?
Die Waden sind fast immer ganz normal angelegt, zumindest von Seiten der Knochen und der Muskeln. Aber gerade bei Frauen liegt oft eine - genetisch bedingte - vermehrte Ansammlung von Fettgewebe vor, quasi eine Spielvariante der Natur. Keine Behinderung, keine Schwellung, ganz einfach nur eine vermehrte Fettgewebs - Ansammlung. Fast immer ganz unabhängig vom Körpergewicht. Ähnlich den frauentypischen Reiterhosen der Oberschenkel - Außenseiten.
Was kann man tun? Schaut man in den Internet - Foren nach, erfährt man von einigen frustrierten Frauen, dass die Absaugung wohl „nichts gebracht” hat. Das ist aber falsch, denn gerade Fettgewebe lässt sich an den Beinen gut absaugen. Wahrscheinlicher ist eher, dass derjenige Arzt, der diese Fettabsaugungen an den Unterschenkeln „versucht” hat, sich nicht traute, mehr abzusaugen, das Richtige zu tun. War er überhaupt als Plastischer Chirurg ausgebildet?
Fettgewebs - Absaugungen der Unterschenkel sind so ziemlich das delikateste, aber auch das technisch schwierigste Gebiet in der plastisch - chirurgischen Körperformung durch Liposuktion (Fettabsaugung). Hierbei muss der Chirurg eine genaue Vorstellung von der Anatomie der Körperoberfläche haben, damit er jeden einzelnen Muskel, jeden Knöchel und die Achillessehne exakt herausarbeiten und entsprechend formen kann. Und trotzdem muss eine gleichmäßige Fettgewebsschicht unter der Haut verbleiben, denn sie macht den weichen, graziösen Effekt der Hautoberfläche der Waden aus.
Viele meiner Patientinnen haben nach der Liposuktion zum ersten Mal ihren Knöchel, ihre Schienbeinkante, ihren Wadenmuskel gesehen. Eine meiner ersten Patientinnen mit dieser Absaugtechnik hatte beim Hinausgehen mindestens ein halbes Dutzend Mal ausgerufen: „Ich hab’ Rehbeine! Ich hab’ Rehbeine! …”
Schön, das zu sehen, wie Menschen durch die Plastische Chirurgie glücklich werden. Trotzdem muss betont werden, dass es sich hierbei um eine sehr verantwortungsvolle Operation mit relativ längerer Schwellneigung als in anderen Regionen handelt. Ungeachtet dessen gewinnen die behandelten Frauen sehr bald eine enorme Lebensqualität und Freude und kommen regelmäßig mit einer Kleidung, die sie sich zuvor niemals zu tragen gewagt hatten.
Einen großen Nachteil hat diese OP jedoch, wenn auch nur rein statistisch: Von allen behandelten Frauen waren innerhalb eines Jahres nach OP bisher fast 80% schwanger … Bitte fragen Sie mich nicht nach dem medizinischen Grund dafür …
Das „Winke - Winke - Problem” der Oberarme
Frauen nach der Menopause sind hiervon besonders betroffen
Wenn Sie eine Engländerin sehen, die ihr „Bye-bye” mit angelegten Oberarmen vollzieht, dann wissen Sie sofort Bescheid: Sie mag es nicht, wenn beim Winken die Haut - Fett - Pölsterchen an den Oberarm - Rückseiten hin und her schwabbeln. Um das zu verdecken, trägt sie keine kurzen Ärmel mehr und der Sommer ist damit plötzlich nicht mehr, was er mal war, was er sein könnte.
Was ist die Ursache? Junge Frauen haben meist eine straffe Haut und kennen dieses Problem (noch) nicht. Allerdings verliert die Haut gerade bei Sonnen - Anbeterinnen und Raucherinnen ganz enorm an Spannkraft durch den Elastizitätsverlust der so geschädigten Haut. Später dann, wenn Frau in die Wechseljahre kommt, verliert sie mit ihren Hormonen auch noch diejenige Substanzen, die anabol, d. h. gewebe-aufbauend auf den Körper wirken: Ihre weiblichen Geschlechtshormone. Es kommt zum weiteren Elastizitätsverlust der Haut und zur zusätzlichen Ausbildung von Fettpölsterchen an den Oberarmen, die dann regelrecht „durchhängen” und bei Armbewegungen lästig hin und her schwingen.
Was kann man dagegen tun? Dieser Umstand hatte in der Vergangenheit - und auch heute leider noch - viele Ärzte dazu verleitet, ihren Patientinnen eine operative Oberarmstraffung vorzuschlagen, zuzumuten … Das Ergebnis sind längsverlaufende, hässliche und regelmäßig sehr breite Narben an den Innen - und Rückseiten der Oberarme, die nie mehr versteckt werden können.
Das muss heute nicht mehr sein. Mit einem einfachen Eingriff, der Liposuktion (Fettabsaugung ) können die problematischen Fettpölsterchen in einem relativ leicht verträglichen Eingriff ambulant abgesaugt werden. (Fettabsaugung Oberarme)
Und die schlaffe Haut? Stimmt. Der Hautmantel wird leer gesaugt. Aber durch spezielle Operationsverfahren während der Liposuktion kann die Haut über dieselben beiden winzigen Närbchen von innen her derart „bearbeitet” werden, dass sie in sich recht zuverlässig schrumpft, selbst wenn sie bereits vorgeschädigt ist. Natürlich wird der Arm nicht mehr so fest wie bei einem Teenager, aber darauf kommt es ja auch nicht an. Er soll ja zum Rest des Körpers passen und das tut er dann auch. Die Narben sind so winzig, dass sie selbst für den Chirurgen bald nicht mehr sichtbar sind. Eine spezielle Ärmel - Kompressionskleidung sollte 6 Wochen lang getragen werden, damit sich die Haut glatt anlegt und wieder (geschrumpft) mit dem Untergrund verwachsen kann. Das Tragen unserer hochwertigen Kompressionswäsche ist nie ein Umstand, eher angenehm, auch im Sommer. Auch sehr gut verdeckbar.
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