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Duftöle, Duftöl

Der Wellness-Markt boomt - viele unterschiedliche Öle erobern unsere Nasen

Als ätherische Öle bezeichnet man ein Gemisch auf der Basis natürlicher Inhaltsstoffe. Diese Inhaltsstoffe werden unter anderem aus Blättern, Fruchtschalen oder Blüten gewonnen. Als häufigste Verfahren zur Gewinnung von ätherischen Ölen werden Destillation und Extraktion mittels Lösungsmitteln genutzt. Solch gewonnene Öle gelten auch als reine ätherische Öle. Verfügen diese Öle über eine zertifizierte Qualität, beispielsweise mit einem BIO-Siegel, dann gelangen diese Öle gefiltert in den Handel, d.h. ohne Rückstände von Lösungsmittelbestandteilen und ohne Auszüge von künstlichen Duftstoffen.

Oft trifft man bei Duftölen auf Zusatzbezeichnungen wie „Vanille-Aroma” oder „Winterduft”. Hierbei handelt es sich meist um Parfumöle, die neben den natürlichen ätherischen Ölen auch noch synthetische Duftstoffe oder sogar noch Lösungsmittel beinhalten. Bei solchen Parfümölen / Duftölen ist keine Entsprechung durch staatl. Normen oder Verbandsnormen nötig.

Obwohl die entspannende und harmonisierende Wirkung von ätherischen Ölen allgemein anerkannt ist, können diese Öle beim Menschen allergische Reaktionen hervorrufen. Ein größeres Risiko einer Allergie birgt jedoch ein künstliches Öl. Auch Kopfschmerzen oder Migräneanfälle können durch künstliche Öle begünstigt werden.

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